Datenschutzerklärung
Für Website, Webanwendung, iOS-App, Android-App, CONUS Basic und CONUS Intelligence
Stand: 03.08.2026, 23:35 Uhr CEST
1. Verantwortlicher und Kontakt
Verantwortlicher ist die CONUS Medical Solutions GmbH, Alte Ziegelei 2 - 4, 51491 Overath, Deutschland.
Telefon: +49 175 208 55 13
E-Mail: info@conus-med.com
Die CONUS Inc. ist ausschließlich Holdinggesellschaft. Sie betreibt die CONUS Software nicht und erhält keine Nutzerdaten.
2. Geltungsbereich und Rollen
Diese Datenschutzerklärung gilt für die öffentliche Website, Webanwendung, iOS-App, Android-App, CONUS Basic, CONUS Intelligence, Projekte, Dokumentenuploads, Notizen, Nutzerkonten, Institutionsadministration, Newsletter, Push-Nachrichten, Support und kostenpflichtige Abonnements.
CONUS ist für persönliche Nutzerkonten, allgemeine Plattformnutzung, CONUS Intelligence, Produktanalyse, Sicherheit, Support und Abrechnung grundsätzlich eigener Verantwortlicher.
Für einzelne institutionelle Verarbeitungen kann eine medizinische Einrichtung Verantwortlicher und CONUS Auftragsverarbeiter sein. Dies betrifft insbesondere Inhalte, die eine Institution ausschließlich für ihren internen Bereich einstellt.
3. Grundsätze und Rechtsgrundlagen
Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur für festgelegte Zwecke und nur so lange, wie dies erforderlich ist.
Je nach Verarbeitung stützen wir uns insbesondere auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstaben a, b, c und f DSGVO.
Soweit eine Speicherung oder ein Zugriff auf Informationen im Endgerät eine Einwilligung erfordert, stützen wir uns zusätzlich auf § 25 Absatz 1 TDDDG. Unbedingt erforderliche Endgerätezugriffe erfolgen nach § 25 Absatz 2 TDDDG.
CONUS ist nicht zur Verarbeitung von Patientendaten oder personenbezogenen Gesundheitsdaten bestimmt. Nutzer dürfen solche Daten nicht eingeben.
4. Kategorien verarbeiteter Daten
- Stammdaten wie Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Berufsbezeichnung, Fachrichtung, Arbeitgeber, Klinik, Abteilung und Rolle.
- Kontodaten wie Nutzer-ID, Registrierungsstatus, Rollen, Berechtigungen und Authentifizierungsdaten.
- Geräte- und technische Daten wie IP-Adresse, Gerätekennung, Push-Token, Browser, Betriebssystem, App-Version, Sprache, Zeitstempel und technische Protokolle.
- Nutzungsdaten wie aufgerufene Funktionen, Such- und Interaktionsereignisse, Produktinteraktionen und technische Sitzungsdaten.
- Nutzerinhalte wie Prompts, Antworten, KI-Verläufe, Memory-Inhalte, Projekte, Notizen, Dokumente, Feedback und Supportinhalte.
- Institutionsdaten wie Zuordnung, Einladungen, Aktivierungsstatus, interne Ansprechpartner, Produktportfolios, SOPs und Organisationsinformationen.
- Kommunikations- und Marketingdaten wie Newslettereinwilligung, Versandstatus und Präferenzen.
- Vertrags- und Zahlungsdaten bei kostenpflichtigen Abonnements.
5. Website, Hosting, DNS und Serverprotokolle
Unsere Website und Teile der Plattform werden auf eigener Infrastruktur und bei Hostinganbietern in Deutschland betrieben. Wir nutzen insbesondere Hetzner Online GmbH und STRATO AG.
Für Objektspeicherung nutzen wir Amazon Web Services in der Region eu-central-1 in Frankfurt.
DNS-Dienste werden durch Hetzner und teilweise STRATO erbracht.
Beim Abruf werden technisch erforderliche Daten verarbeitet. Hierzu gehören IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Ressource, Referrer, Browser, Betriebssystem und Statusinformationen.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in sicherer, stabiler und effizienter Bereitstellung.
Technische Server- und Sicherheitsprotokolle werden grundsätzlich 90 Tage gespeichert. Bei einem konkreten Sicherheitsvorfall können relevante Daten bis zur abschließenden Untersuchung und erforderlichen Rechtsverteidigung länger gespeichert werden.
6. Registrierung und Nutzerkonto
Zur Nutzung registrierungspflichtiger Funktionen verarbeiten wir die im Registrierungsprozess angegebenen Daten, institutionelle Zuordnung, Rollen, Einladungs- und Aktivierungsstatus sowie Sicherheits- und Anmeldeinformationen.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Sicherheits- und Missbrauchsprüfungen erfolgen zusätzlich auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.
Kontodaten werden für die Dauer des Kontos gespeichert. Nach Kontolöschung werden operative Daten grundsätzlich innerhalb von 30 Tagen gelöscht oder anonymisiert. Sicherungskopien werden spätestens innerhalb von 90 Tagen überschrieben.
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten und erforderliche Rechtsverteidigung bleiben unberührt.
Nicht angenommene Einladungen werden grundsätzlich nach 90 Tagen gelöscht, sofern die Institution sie nicht zuvor widerruft oder erneut versendet.
7. Institutionszuordnung und Administratoren
Administratoren einer Institution können Namen, dienstliche E-Mail-Adressen, Rollen, Abteilungen, Einladungsstatus und Aktivierungsstatus der ihrer Institution zugeordneten Nutzer sehen und verwalten.
Administratoren erhalten im regulären Produkt keinen Zugriff auf persönliche Suchbegriffe, KI-Verläufe, Prompts, Antworten, aufgerufene Inhalte, persönliche Notizen, persönliche Dokumente oder individuelle Nutzungsdauer.
Die Verarbeitung erfolgt zur Durchführung der Institutions- und Nutzerverträge nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO sowie zur sicheren Berechtigungsverwaltung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.
8. CONUS Basic, Suche und persönliche Notizen
Bei der Nutzung von CONUS Basic verarbeiten wir Suchanfragen, Funktionsaufrufe, Favoriten, persönliche Notizen und weitere Interaktionen, soweit dies zur Bereitstellung der angeforderten Funktion erforderlich ist.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO.
Persönliche Notizen werden bis zur Löschung durch den Nutzer oder bis zur Beendigung des Kontos gespeichert. Nach der Löschung gelten die Fristen für Produktivsysteme und Sicherungskopien.
9. CONUS Intelligence, Projekte, Uploads und Memory
Bei Nutzung von CONUS Intelligence verarbeiten wir Prompts, Suchanfragen, hochgeladene Dokumente, extrahierte Dokumenteninhalte, abgerufene Quellen, Modellantworten, Feedback, Projekte, KI-Verläufe und Memory-Inhalte.
Die Verarbeitung dient der Beantwortung der Anfrage, Quellenrecherche, Dokumentenanalyse, Reranking, Retrieval, Erstellung von Embeddings und Suchindizes, Übersetzung, Zusammenfassung, Qualitätsprüfung, Missbrauchsprävention und technischen Bereitstellung.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Sicherheits-, Fehler- und Qualitätsanalysen erfolgen auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.
KI-Verläufe, Projekte, persönliche Dokumente und Memory-Inhalte werden bis zur Löschung durch den Nutzer oder bis zur Kontobeendigung gespeichert. Inaktive KI-Verläufe werden nach 24 Monaten Inaktivität gelöscht. Embeddings, Indizes und Memory-Daten werden zusammen mit dem zugrunde liegenden Inhalt gelöscht.
CONUS und die eingesetzten Modelldienstleister verwenden die Inhalte nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle.
CONUS kann Inhalte in zugriffsbeschränkter und möglichst pseudonymisierter Form für Fehleranalyse, Sicherheit, Qualitätsbewertung und Verbesserung der jeweiligen CONUS Funktion verwenden.
Vor der Übermittlung an externe KI- und Dokumentendienste setzt CONUS technische Verfahren ein, die mögliche Patientendaten erkennen, anonymisieren oder blockieren sollen. Eine vollständige Erkennung kann technisch nicht garantiert werden.
10. OpenAI
Wir nutzen die API von OpenAI für generative KI-Funktionen.
Für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum ist nach den Anbieterbedingungen grundsätzlich OpenAI Ireland Ltd. Vertragspartner. Abhängig von Dienst und Konfiguration können Inhalte durch Unternehmen der OpenAI-Gruppe und Unterauftragsverarbeiter in den USA verarbeitet werden.
API-Inhalte werden nach den Anbieterbedingungen nicht standardmäßig zum Training der Modelle verwendet.
Da für CONUS derzeit keine Zero Data Retention aktiviert ist, können Inhalte für Missbrauchs- und Sicherheitsprüfungen grundsätzlich bis zu 30 Tage gespeichert werden. Soweit verwendete Endpunkte einen Parameter zur Vermeidung zusätzlicher Anwendungsspeicherung anbieten, setzt CONUS diesen entsprechend der Zielkonfiguration ein.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Drittstaatenübermittlungen erfolgen nach Maßgabe der Artikel 44 ff. DSGVO.
11. Microsoft Azure Document Intelligence
Wir nutzen Microsoft Azure Document Intelligence in der Azure-Region West Europe in den Niederlanden zur automatisierten Extraktion und Strukturierung von Dokumentinhalten.
Eingaben und Analyseergebnisse werden verschlüsselt in derselben europäischen Region verarbeitet und vorübergehend in Azure Storage in dieser Region gespeichert. Analyseergebnisse werden vom Anbieter grundsätzlich bis zu 24 Stunden für den Abruf vorgehalten.
CONUS löscht Analyseergebnisse nach erfolgreichem Abruf über die hierfür vorgesehene Schnittstelle, soweit dies technisch verfügbar ist.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Die primäre Verarbeitung und vorübergehende Speicherung erfolgen innerhalb der Europäischen Union. Soweit Microsoft im Einzelfall Daten aus einem Drittstaat verarbeitet oder zugänglich macht, gelten zusätzlich die Voraussetzungen der Artikel 44 ff. DSGVO.
12. Cohere
Wir nutzen Cohere für Reranking und die Bewertung der Relevanz von Suchergebnissen.
Die Verarbeitung kann in den USA erfolgen. Die Verwendung der Eingaben zum Modelltraining ist in den Data Controls deaktiviert.
Nach den Anbieterinformationen werden protokollierte Prompts und Ausgaben grundsätzlich nach 30 Tagen gelöscht, sofern keine rechtlichen, vertraglichen oder sicherheitsbezogenen Gründe entgegenstehen.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Drittstaatenübermittlungen erfolgen nach Maßgabe der Artikel 44 ff. DSGVO.
13. Institutionelle SOPs und interne Inhalte
Institutionelle Administratoren können SOPs, interne Ansprechpartner und Organisationsinformationen einstellen.
Die Daten sind grundsätzlich nur für berechtigte Nutzer derselben Institution verfügbar.
CONUS verarbeitet solche Daten im Regelfall im Auftrag der Institution. Es gilt die integrierte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung in den Institutionsbedingungen.
CONUS erzeugt erforderlichenfalls Embeddings, Indizes, Metadaten und technische Hilfsdaten.
Institutionelle Inhalte werden nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle und nicht für Antworten anderer Institutionen verwendet.
Nach Vertragsende werden Inhalte innerhalb von 30 Tagen aus produktiven Systemen gelöscht. Sicherungskopien werden innerhalb von 90 Tagen überschrieben.
14. Technisch privilegierte Zugriffe
Nur besonders berechtigte interne Entwicklungs- und Administrationsrollen können technisch auf KI-Verläufe, Dokumente oder institutionelle Inhalte zugreifen.
Ein Zugriff erfolgt nur, soweit dies für Betrieb, Wartung, Sicherheit, Support, Fehlerbehebung oder gesetzliche Pflichten erforderlich ist.
Zugriffe werden durch Rollen- und Berechtigungskonzepte, Vertraulichkeitsverpflichtungen und Protokollierung begrenzt.
Soweit möglich, werden Inhalte vor einer manuellen Prüfung anonymisiert oder pseudonymisiert.
15. Cookies, lokale Speicher und Einwilligungsverwaltung
Für Anmeldung, Sicherheit, Spracheinstellungen, Einwilligungsstatus und andere technisch erforderliche Funktionen verwenden wir Cookies, lokale Speicher oder vergleichbare Technologien.
Technisch erforderliche Technologien werden auf Grundlage von § 25 Absatz 2 TDDDG und, soweit personenbezogene Daten verarbeitet werden, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b oder f DSGVO eingesetzt.
Nicht erforderliche Analyse-, Personalisierungs- oder Marketingtechnologien werden nur nach vorheriger Einwilligung nach § 25 Absatz 1 TDDDG und Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO aktiviert.
Der Nutzer kann seine Auswahl jederzeit über die Datenschutz- oder Cookie-Einstellungen ändern. Der Widerruf wirkt für die Zukunft.
Die konkrete Speicherdauer richtet sich nach dem Zweck der jeweiligen Technologie und wird in der Einwilligungsoberfläche angezeigt.
16. Produktanalyse mit PostHog
Wir nutzen PostHog in der EU-Cloud in Frankfurt für technische Betriebsanalyse und, nach Einwilligung, erweiterte Produktanalyse.
Essenzielles Tracking: Ohne Einwilligung verarbeiten wir ausschließlich technisch erforderliche, nicht dauerhaft nutzerbezogene Ereignisse. Die Zielkonfiguration speichert keine IP-Adresse in PostHog, setzt keine dauerhafte personenbezogene Nutzerkennung und erstellt keine Session Replays. Die Verarbeitung dient Fehlererkennung, Sicherheit, Stabilität und Bereitstellung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Soweit ein Endgerätezugriff unbedingt erforderlich ist, gilt § 25 Absatz 2 TDDDG.
Erweitertes Tracking: Nur nach aktiver Einwilligung können wir eine pseudonyme Nutzerkennung, IP-Adresse, Nutzungswege, Feature-Interaktionen, Geräteinformationen und Session Replays verarbeiten. Texteingaben, Passwörter, Prompts, Antworten, Notizen, Dokumentinhalte und sensible Felder werden maskiert oder von der Aufzeichnung ausgeschlossen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO und § 25 Absatz 1 TDDDG.
Die Einwilligung kann jederzeit in den Datenschutz- oder Cookie-Einstellungen widerrufen werden. Der Widerruf wirkt für die Zukunft.
Erweiterte Ereignisdaten werden grundsätzlich 12 Monate gespeichert. Session Replays werden 30 Tage gespeichert. Einwilligungsnachweise können bis zu drei Jahre nach Widerruf gespeichert werden.
17. Technisches KI-Tracing
Für technische KI-Metriken nutzen wir ausschließlich PostHog Cloud EU, deren Infrastruktur in der AWS-Region eu-central-1 in Frankfurt betrieben wird.
An den Tracingdienst werden nur technische Metadaten wie Trace-ID, Modell, Latenz, Tokenzahl, Kosten, Fehlerart und Quellenzahl übertragen.
Vollständige Prompts, Antworten und Dokumentenausschnitte werden nicht an den Tracingdienst übertragen.
Technische Trace-Metadaten werden 30 Tage gespeichert. Aggregierte Leistungskennzahlen ohne Inhalts- oder Personenbezug können bis zu zwölf Monate gespeichert werden.
18. Amazon Web Services
Wir nutzen Amazon Web Services für Objektspeicherung und den Versand transaktionaler E-Mails.
S3-Buckets und Amazon Simple Email Service werden in der Region eu-central-1 in Frankfurt betrieben.
S3-Inhalte werden nach den für die jeweilige Datenkategorie beschriebenen Fristen gelöscht. Versionen und Sicherungskopien werden über technische Lifecycle-Regeln begrenzt.
Rechtsgrundlage ist je nach Verarbeitung Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b oder f DSGVO.
19. Push-Nachrichten
Bei Aktivierung von Push-Nachrichten verarbeiten wir einen gerätebezogenen Push-Token, Geräteeinstellungen und Versandstatus.
Die Zustellung erfolgt über die Infrastruktur des Betriebssystemanbieters.
Wir senden technisch oder vertraglich erforderliche Nachrichten sowie, bei entsprechender Einwilligung, Newsletter, Produktinformationen oder Veranstaltungen.
Push-Token werden bis zur Deaktivierung, Kontolöschung oder spätestens 90 Tage nach festgestellter dauerhafter Inaktivität gespeichert.
20. E-Mail, Newsletter und Kommunikation
Für transaktionale E-Mails und Newsletter nutzen wir Amazon Simple Email Service in der Region eu-central-1.
Verarbeitet werden insbesondere E-Mail-Adresse, Versandzeitpunkt, Zustellstatus und technische Metadaten.
Vertrags-, Sicherheits- und Kontomitteilungen erfolgen auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b oder f DSGVO.
Newsletter und sonstige elektronische Werbung versenden wir grundsätzlich nach Einwilligung gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO und § 7 UWG.
Newsletterdaten werden bis zum Widerruf gespeichert. Einwilligungsnachweise können bis zu drei Jahre danach gespeichert werden.
21. Kontakt und Support
Bei Kontaktaufnahme verarbeiten wir Name, Kontaktdaten, Institution, Inhalt, Anhänge und technische Metadaten.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, soweit die Anfrage einen Vertrag betrifft. Im Übrigen ist die Rechtsgrundlage Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.
Supportkommunikation wird grundsätzlich drei Jahre nach Abschluss gespeichert. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
22. Abonnements und Zahlungen
Bei kostenpflichtigen Web-Abonnements setzen wir Stripe ein.
Stripe kann je nach Funktion als Auftragsverarbeiter und als eigener Verantwortlicher handeln. Verarbeitet werden insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Zahlungsinstrument, Rechnungsdaten, Transaktionsdaten, IP-Adresse, Geräteinformationen und Betrugspräventionsdaten.
Bei Käufen über Apple App Store oder Google Play erfolgt die Zahlungsabwicklung durch den jeweiligen Store-Betreiber.
CONUS erhält in der Regel keine vollständigen Zahlungsinstrumentdaten, sondern Transaktions- und Abonnementinformationen.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO.
Gesetzlich erforderliche Buchungsbelege werden acht Jahre und Handels- und Geschäftskorrespondenz grundsätzlich sechs Jahre gespeichert.
23. Herstellerinformationen und Kommunikation
Hersteller erhalten keinen Zugriff auf individuelle Nutzerkonten, persönliche Suchanfragen, KI-Verläufe, aufgerufene Inhalte, institutionelle Produktportfolios oder Konkurrenzprodukte einzelner Institutionen.
CONUS kann plattformweit anonymisierte und ausreichend aggregierte Statistiken bereitstellen.
Allgemeine Herstellerveranstaltungen können auf Herstellerseiten angezeigt werden.
Gezielte kommerzielle Nachrichten erfolgen nur bei ausreichender Rechtsgrundlage. Konkret produktbezogene Sicherheitsinformationen können nach Prüfung durch CONUS kommuniziert werden.
24. Anonymisierte und aggregierte Daten
CONUS kann personenbezogene Daten anonymisieren und mit anderen Daten aggregieren.
Nach wirksamer Anonymisierung unterliegen die Daten nicht mehr der DSGVO.
CONUS darf anonymisierte und ausreichend aggregierte Daten zeitlich unbeschränkt für Produktentwicklung, Statistik, Benchmarking, Forschung, Marktanalyse, Vertriebsplanung, kommerzielle Auswertungen, Investorenkommunikation und Veröffentlichung allgemeiner Erkenntnisse verwenden.
CONUS unternimmt keine Reidentifizierung.
25. Empfänger und Dienstleister
Wir übermitteln Daten nur, soweit dies zur Bereitstellung, Vertragserfüllung, Sicherheit, Zahlung, Kommunikation, Rechtsverteidigung oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung erforderlich ist.
Zu den Empfängerkategorien gehören Hosting- und Infrastrukturprovider, E-Mail- und Push-Dienstleister, Analyseanbieter, KI- und Dokumentendienste, Zahlungsdienstleister, Support- und Beratungsdienstleister sowie Behörden bei gesetzlicher Verpflichtung.
Zu den eingesetzten Anbietern gehören insbesondere Hetzner Online GmbH, STRATO AG, Amazon Web Services EMEA SARL und verbundene AWS-Unternehmen, Microsoft Ireland Operations Limited und verbundene Microsoft-Unternehmen, OpenAI Ireland Ltd. und verbundene OpenAI-Unternehmen, Cohere Inc., PostHog Inc., Stripe Payments Europe Limited sowie Apple und Google bei entsprechenden Store-Funktionen.
26. Drittstaatenübermittlungen
Einige Dienstleister verarbeiten Daten in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, insbesondere in den USA und Kanada.
Übermittlungen erfolgen nur nach Maßgabe der Artikel 44 ff. DSGVO.
Wir verwenden insbesondere Angemessenheitsbeschlüsse, Standardvertragsklauseln, vertragliche Datenschutzvereinbarungen, Verschlüsselung, Datenminimierung und Zugriffsbeschränkungen.
Bei der Nutzung von OpenAI und Cohere können für die jeweilige Anfrage erforderliche Inhalte außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, insbesondere in den USA, verarbeitet werden. Azure Document Intelligence wird von CONUS in der europäischen Region West Europe in den Niederlanden betrieben.
27. Automatisierte Entscheidungen
CONUS trifft keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen, die gegenüber dem Nutzer rechtliche Wirkung entfalten oder ihn in vergleichbarer Weise erheblich beeinträchtigen.
KI-Ausgaben sind Rechercheergebnisse und keine verbindlichen Entscheidungen.
28. Allgemeine Speicherfristen
Soweit keine speziellere Frist genannt ist, speichern wir Daten nur so lange, wie sie für den jeweiligen Zweck erforderlich sind.
Nach Wegfall des Zwecks löschen oder anonymisieren wir Daten, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, Sicherheitsanforderungen oder berechtigten Nachweis- und Rechtsverteidigungszwecke entgegenstehen.
Produktive Löschungen erfolgen grundsätzlich innerhalb von 30 Tagen. Sicherungskopien werden grundsätzlich innerhalb von 90 Tagen überschrieben.
29. Datensicherheit
Wir setzen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen ein.
Hierzu gehören insbesondere Verschlüsselung bei Übertragung, Rollen- und Berechtigungskonzepte, Mandantentrennung, Protokollierung administrativer Zugriffe, Datensicherung, Patch- und Schwachstellenmanagement, Zugriffsbeschränkung und Verfahren zur Behandlung von Sicherheitsvorfällen.
Ein vollständiger Schutz gegen sämtliche Risiken ist technisch nicht möglich.
30. Rechte betroffener Personen
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch.
Einwilligungen können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Bei Verarbeitungen auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO kann aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation ergeben, Widerspruch eingelegt werden.
Gegen Direktwerbung kann jederzeit ohne besondere Begründung widersprochen werden.
Zur Ausübung der Rechte genügt eine Nachricht an info@conus-med.com.
31. Beschwerderecht
Betroffene Personen können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren.
Für CONUS ist grundsätzlich die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen zuständig.
Anschrift: Kavalleriestraße 2 - 4, 40213 Düsseldorf, Deutschland.
32. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir aktualisieren diese Datenschutzerklärung bei Änderungen von Funktionen, Dienstleistern, Rechtslage oder Datenverarbeitung.
Die jeweils aktuelle Fassung wird auf der Website und in den Apps bereitgestellt.